Baba in Shirdi

Die heilige Statue von Shirdi Baba bei seinem Mahasamadhi
Die heilige Statue von Shirdi Baba bei seinem Mahasamadhi
Studenten von Sri Kaleshwar bei dem morgendlichen Abishek in Shirdi
Studenten von Sri Kaleshwar bei dem morgendlichen Abishek in Shirdi

Es ist bekannt, dass Baba während seines Lebens zwei Mal in das winzige Dorf Shirdi reiste: Sein erster Besuch dauerte nur einige Monate: er lebte als junger Mann unter einem Feigenbaum am Rande der Gemeinde und verschrieb Heilkräuter. Sein zweiter „Besuch” dauerte über 50 Jahre.

Schon früh während dieses zweiten Aufenthaltes zeigte Baba viele Wunder- und Heilkräfte. Zu dieser Zeit nannte ihn ein ortsansässiger Priester zum ersten Mal „Sai”, was „Gottesmann, Heiliger oder Herr” bedeutet. Danach wurde er weithin bekannt, als „Sai Baba” (verehrter Heiliger) von Shirdi. Während dieser Zeit in Shirdi wohnte Baba in einer verlassenen und verfallenen Moschee, die den Elementen offen ausgesetzt war. Er verbrachte viel Zeit damit, an seiner Feuerstelle zu sitzen – egal ob es regnete oder ob die Sonne schien. Dabei starrte er in die Flammen und vollbrachte seine spirituelle Arbeit: die Seelen der gesamten Menschheit zu erheben. Diese einfache Behausung wurde bekannt als „_Dwarkamai_”, der heute ein heiliger Schrein ist und jährlich von Millionen von Menschen besucht wird. Babas Samadhi, sein Grab, ist auch dort zu finden.

Babas Versprechen

Shirdi Baba lebte äußerlich ein einfaches Leben. Er verbrachte seine Tage im Dwarkamai, wo ihn seine Anhänger besuchten. Täglich zog er durch das Dorf und bettelte um Almosen. Hunderte von Wundern, die Baba schon zu Lebzeiten zugeschrieben wurden, sind in mehr als über einem Dutzend Büchern chronologisch aufgezeichnet. Einige dieser Bücher sind inzwischen auch im Westen erhältlich. Seit Baba seinen Körper im Oktober 1918 verlassen hat, wurden tausende Wunder mehr bezeugt. Auf der ganzen Welt sind Menschen geheilt und Katastrophen abgewandt worden; immer wieder wurde Baba im Nachhinein identifiziert als „der alte Mann mit dem Tuch auf dem Kopf”, der helfend eingriff. Oft hatten die Betroffenen niemals zuvor von Baba gehört. Erst als ihnen später ein Foto oder ein Bild von Baba gezeigt wurde, erkannten sie ihn als denjenigen, der ihnen geholfen hatte. Baba sagte: „Wenn du zu mir schaust, schaue ich zu dir. Wenn du deine Last auf mich wirfst, werde ich sie tragen. Wenn du meinen Rat und Hilfe suchst, sollen sie dir sofort zukommen. Sogar nachdem ich meinen Körper verlassen habe, werde ich meinen Anhängern zu Hilfe kommen.”

Im Shiva Sai Mandir in Penukonda, dem wunderschönen Tempel mit Blick über die Gartenanlagen von Swamis Ashram, steht eine lebensgroße Murthi (dt.: Statue) von Shirdi Baba, die nach Osten blickt. Mit zunehmendem Fortschreiten ihrer Sadhana (dt.: spirituellen Praxis), wird den Studenten immer mehr bewusst, dass Baba dort anwesend ist – als eine lebendige Präsenz, die ihnen bei jedem ihrer Prozesse hilft und sie entlang des Weges zu spiritueller Meisterschaft führt.

Mehr Einzelheiten über das Leben von Baba in Shirdi sind in The Divine Mystery Fort, Volume I nachzulesen.

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