Ein Kanal für die Göttliche Heilenergie werden von P.B.

In den frühen 90-ern, habe ich eine Spontanheilung miterlebt, die ich niemals vergessen werde. Obwohl sie nicht so spektakulär war, wie einen Toten zum Leben zu erwecken oder einen Blinden zu heilen, war es jedoch die wundervolle Erfahrung einer sofortigen Reaktion auf die göttliche Heilenergie. Das hat mich zutiefst beeindruckt und sich in meine Gedächtnis eingebrannt. Es war der Beginn, ein Kanal für die Göttliche Heilenergie zu werden.

Diese Heilerfahrung passierte kurz nach dem ich Sri Kaleshwar zum ersten Mal in seinem Ashram in Penukonda traf. Mit einer Gruppe von Leuten aus dem Westen kam ich am 8. Januar 1999 an um seinen 26. Geburtstag zu feiern. Es war ein sehr besonderer Tag und spät in der Nacht hatten wir den Segen an einem kraftvollen Yagyam (vedische Feuerzeremonie) im Baba Tempel teilzunehmen. Wir waren von hunderten von Indern umringt und tausende mehr warteten draußen vor dem Ashramgelände. Swami hatte sich bereits früher an diesem Tag intensiv um seine indischen Anhänger gekümmert und nach der Feuerzeremonie fand er Zeit, eine inspirierende Rede auf dem Dach des Mandir für die kleine Gruppe westlicher Studenten zu geben. Über uns die magische, dunkelblaue Nacht, erleuchtet durch Millionen funkelnder Sterne und gefüllt mit dem göttlichen Nektar und der Fülle der reinen Liebe, die von Swami in jedem Moment flossen.

Lange nach Mitternacht mussten wir aufgrund der begrenzten Unterkunftsmöglichkeit in den Anfangsjahren im Ashram noch nach Bangalore in unser Hotel fahren. Und schon bald danach machte sich die ganze Gruppe bereit, für eine mehrstündige Fahrt nach Hampi über huckelige und steinige Straßen. Denn wir hatten uns alle für Swamis intensives Meditationsprogramm und Wissensseminar eingeschrieben, welches in Hampi, dem berühmten früheren Königreich von Krishnadevaraya stattfinden sollte.

Während dieser Wochen lernte ich, über Stunden hinweg am Stück zu meditieren und saß auf dem heiligem Boden in einem der kraftvollsten ältesten Tempel und an Plätzen des göttlichen Kulturerbes in Indien. Zur gleichen Zeit schien mein Verstand zu platzen mit den vielen Informationen von Swamis Lehren über das heilige Wissen, Meditation und Heiltechniken, welches entweder von Senior-Studenten oder von Swami selbst gelehrt wurde.

Obwohl ich mit Heilenergie, Chakras, normaler Meditation, Reiki und westlichen Heilsystemen vertraut war, war dies auf eine bestimmte Weise vollkommen neu. Ich konnte definitiv fühlen und erfahren, dass die Energien, die wir ansammelten und die während unserer speziellen Meditationen oder Yagnams flossen, alles bisher Gelernte und Erlebte sprengten. Ich loderte buchstäblich von Innen nach Außen mit hoher Shakti Energie, die in mich und durch mich floss, als sich die einzigartigen göttlichen Kanäle in mir öffneten.

In diesem speziellen Meditationsprogramm ging es hauptsächlich um das alte Wissen des Sri Chakra Systems, welches Swami bereits zuvor gelehrt hatte, sodass zwei Senior-Studenten es an uns weitergaben. Es erforderte allerdings, dass jeder den Fünf Elemente Prozess praktiziert und aufgeladen hatte, was ich zuvor jedoch nicht wusste. Also musste ich ins kalte Wasser springen und die Elemente-Mantras lernen. Ich begann das erste Erdelement-Mantra auswendig zu lernen. Glücklicherweise lud Swami dann in mir alle Elemente-Energien auf, was mich dazu befähigte, direkt mit den Sri Chakra Mantras zu dieser Zeit zu beginnen. Nach den vier Wochen Meditations- und Wissensprogramm, während dem wir eine wundervolle Zeit mit Swami in Hampi verbrachten, ging ich zurück nach Puna in Indien, wo ich an einem Tanztraining teilnahm.

Zu dieser Zeit hatte ich in Puna in den frühen Morgenstunden Tanzunterricht und ich begann mit den neuen Heiltechniken und Kanälen, welche ich von Swami gelernt hatte, zu arbeiten. In einer dieser Unterrichtsstunden, verletzte sich eine der westlichen Frauen und verrenkte sich ziemlich schlimm ihren Knöchel. Sie fiel zu Boden und schrie vor Schmerz. Innerhalb einer Minute schwellte ihr Knöchel um das Dreifache an. Viele von uns gingen zu ihr, um zu schauen was passiert war.

Als ich ihren Zustand sah, begann ich unverzüglich meine Reikiübungen anzuwenden. Vorsichtig legte ich meine Hände um ihre geschwollene Stelle und begann leicht, ihre nackte Haut zu berühren. Zum aller ersten Mal wandte ich dann nicht das Reikisystem an, sondern benutzte direkt die Heilkanäle, die Swami uns gelehrt und mit denen er uns in Hampi gesegnet hatte. Ohne mit der Frau zu reden, schloss ich einfach meine Augen, öffnete weit mein Herz und verband mich tief mit Swami, um den Göttlichen Energien zu erlauben durch die Heilkanäle zu fließen, welche er in mir geöffnet hatte. Ohne nachzudenken, merkte ich, wíe ich still das erste Erdmantra chantete. Natürlich wusste ich, dass die eigentlich richtige Heiltechnik gewesen wäre, das erste Erdmantra zu chanten, während man Shaktipat auf das Dritte Auge gibt, aber ich tat es nun mal so.

Nach kurzer Zeit begann ich, einen außergewöhnlichen Energiefluss zu spüren, der durch mich floss und zur gleichen Zeit, vollkommen unerwartet, konnte ich eine riesige Energie spüren, die buchstäblich aus meinem Handrücken herausgezogen wurde. Obwohl ich klar fühlte, dass etwas aus mir heraus gezogen wurde, hielt ich meine Augen geschlossen und konzentrierte mich auf das Mantra und mein inneres Heilungsgebet.

Ich wurde unterbrochen von der verwunderten Stimme, der verletzten Frau, die mich fragte: „Was hast Du gemacht? Es fühlte sich für mich an, als ob du meinen gesamten Schmerz herausgezogen hast – der ganze Schmerz wurde mit einem Mal herausgezogen. All mein Schmerz ist weg!“ Nun, das war der Wendepunkt, der mich dazu brachte, sie anzuschauen, ganz gewiss mit einem breiten Lächeln in meinem Herzen und in meinem Gesicht. Ich war erstaunt und verblüfft. Ich fühlte, dass dies so ein großartiges Geschenk und Wunder war, dass diese Frau buchstäblich diese gleiche sofortige Reaktion fühlte auf die Heilenergie, die ihren Körper beeinflusste. Ich fühlte, dass Energie direkt aus meinem Handrücken gezogen wurde und gleichzeitig konnte sie dies bezeugen, wie der Schmerz aus ihrem verrenkten Knöchel, einfach verschwand. Wie WUNDERVOLL dies zu erleben. Diese Erfahrung von einer absolut neuen Dimension von physischer Heilung, gab einen direkten Vorgeschmack und ein klares Bild einer erweiterten Realität, die zeigt, dass so viel mehr möglich ist, als wir für gewöhnlich glauben.

Ich fühlte tiefste Dankbarkeit gegenüber Swami und dem Göttlichen, dass es mir erlaubt war, ein Werkzeug oder Kanal für die göttliche Heilenergie zu sein, um für eine Spontanheilung durch mich zu fließen. Um ehrlich zu sein, war es für mich und diese Frau eine direkte Erfahrung von einer kleinen Wunderheilung.

Letztendlich wissen wir alle, dass im Vergleich mit den wirklich kraftvollen Wunderheilungen, die Swami unzählige Male vollbrachte, meine kleine Geschichte nichts Besonderes ist. Wie auch immer, sie hinterließ eine wundervolle Spur von den Möglichkeiten der Heilung in meinem Herzen und ermutigte mich in jungen Jahren, mich auf die Arbeit mit Heilenergie-Kanälen zu fokussieren, wo auch immer ich war.

Seit dieser Zeit habe ich mich viele Male in etlichen Heilsitzungen als Kanal für die göttliche Energie wiedergefunden, nicht nur für den Körper, sondern auch – durch die Gnade von den kraftvollen Lehren Sri Kaleshwars – auch für das Herz, den Verstand und ganz essenziell für die Seele. Indem ich viele verschiedene Ergebnisse bei verschiedenen Leuten gesehen habe, gab es mir die Bewusstheit, dass wir nichts anderes als ein Instrument in Gottes Händen sind und dass das Ergebnis einer Heilung stets durch die göttliche Gnade bestimmt wird. Deshalb können wir manchmal Zeuge von großartigen und plötzlichen Resultaten sein, und zu anderen Zeiten wiederum scheint es nicht zu funktionieren. Aber dies erscheint nur an der Oberfläche so, denn die göttliche Heilenergie will stets ihren Effekt für das höchste und bestmögliche Wohl entsprechend der Seele des Patienten und des individuellen Karmas. Wenn wir von den Wundern wissen, die Jesus vollbrachte und was er in Indien lernte, die alten Kraft-Kanäle, dann können wir unsere Glaubenssysteme erweitern um zu verstehen, dass das Unmögliche Mögliche werden kann, wenn wir einmal den Mechanismus verstanden haben. Vielleicht können wir eines Tages Tote zum Leben erwecken und Blinde heilen, wie Jesus es durch seine Wunderkräfte und seine reine göttliche Liebesenergie einst getan hat.

In tiefer Liebe und Dankbarkeit gegenüber Swami, Baba und Jesus und dem Guru Parampara, die diejenigen sind, die durch uns mit ihrer göttlichen Energie und der reinen göttlichen Liebe tatsächlich heilen, arbeiten und segnen.

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