Die Göttliche Meisterlinie

Sri Kaleshwar zelebriert das Arthi für seinen Meister Shirdi Baba
Sri Kaleshwar zelebriert das Arthi für seinen Meister Shirdi Baba

Shirdi Baba, Jesus, Ramakrishna Paramahamsa, Ramana Maharshi und Sri Kaleshwar gehören zur Göttlichen Meisterlinie. Sri Kaleshwar sagt, dass wir alle die Hilfe von göttlichen Seelen brauchen, um Gott zu finden. „Wie können wir kosmische Energie in uns aufnehmen? Sie wird göttliche Energie genannt. Wir können ganz leicht kosmische Energie in uns aufnehmen. Es muss über heilige Personen geschehen. Wir können nicht direkt mit dieser kosmischen Energie umgehen. sondern durch irgendeine heilige Person, wie beispielsweise Jesus, Shirdi Baba, eine Ma, ein Baba oder Swami, jede beliebige heilige Person, jegliche heilige Seele. Es geschieht durch sie. Zuerst müssen wir in der Lage sein, ihre Energie zu empfangen – sie zu kosten. Wenn ihr bereit seid, ihre Energie aufzunehmen, dann verbindet euch diese Energie mit dem Kosmos. Ohne die Liebe des Meisters, eines Heiligen, einer starken Seele aus einer beliebigen Tradition genossen zu haben…wenn ihr von ihnen keine Liebe erfahren, keine Energie von ihnen empfangen könnt, wenn eurer Herz solchen Menschen gegenüber verschlossen bleibt, dann habt ihr keine Chance – dann könnt ihr keine kosmische Energie in euch aufnehmen. Ihr könnt euch nicht mit dem Universum verbinden. Ihr könnt euch nicht mit der Schöpfung der Natur verbinden. Wir müssen verstehen –wir sind nur kleine Fische in Gottes riesengroßer, enormer Schöpfung. In dieser unglaublichen Schöpfung sind wir nur eine klitzekleine Nuss.“

Shirdi Baba (    -1918)

Frühmorgendlicher Abishek für Shirdi Baba am Guru-Tag
Frühmorgendlicher Abishek für Shirdi Baba am Guru-Tag

Shirdi Baba lebte sein ganzes Leben als Bettler, indem er Almosen von den Dorfbewohnern der winzigen Provinz- Kleinstadt Shirdi erbettelte. Seine einfache äußerliche Erscheinung verschleierte seine wahre spirituelle Persönlichkeit. Er lebte die meiste Zeit seines Lebens in einer winzigen verfallenen Moschee, ohne Schutz vor Hitze, Regen und der Vielzahl derer, die Befreiung von ihren Problemen und Leiden suchten. Er wählte das Leben eines Bettlers, obwohl er wie ein König hätte leben können. Er erhielt Millionen von Rupien (Anm.: Indische Währung) von seinen Anhängern, stand aber jeden Tag mit leeren Händen da, weil er alles an die Armen verteilt hatte.

Baba war eine Inkarnation von Shiva, und einer der wenigen Yogis mit den höchsten übernatürlichen Fähigkeiten. Die Anzahl seiner yogischen Leistungen war endlos; er verwandelte Wasser in Öl, erschien an verschiedenen Orten gleichzeitig, rettete Unzählige seiner Anhänger aus lebensbedrohlichen Situationen, und gab in seinem letzten Akt an Opferbereitschaft sein Leben, um das eines geliebten Anhängers zu retten. Er vollbrachte im Laufe seines Lebens eine Vielzahl von Wundern. Dieses Phänomen dauert bis zum heutigen Tage an.

Alle Menschen sind eins. Unsere Religion ist die Menschlichkeit
Shirdi Baba

Die Hingabe an ihn nimmt weltweit unter Menschen aller Glaubensrichtungen sehr stark zu.Sein Leben war Beweis für den Einklang aller Religionen und unserer grundlegenden Einheit. Obgleich er in einer Moschee lebte, wurden hinduistische Gebete und Rituale durchgeführt. Die Leute fragten sich, ob er ein Hindu oder ein Moslem sei. „Deshalb gab Baba ihnen dazu eine Erklärung“, sagt Sri Kaleshwar. „Alle Menschen sind eins. Unsere Religion ist die Menschlichkeit.“ Baba sagte, er sei weder Muslim noch Hindu; er war alles. Wer immer ihn um Hilfe bittet, sein Schutz ist sogleich da. Wer Baba wahrhaftig folgt, der kann nie von Angst befallen werden. Angst wird von diesem Menschen stets fern bleiben. Sie sind glücklich, was auch geschieht. ‚Das ist sehr gut. Großartig. Schön.’ Etwa so. Absolut hingebungsvoll.”

Bevor Shirdi Baba seinen Körper verließ, gab er ein Versprechen an die Welt, dass er allen antwortet, die ihn in gutem Glauben anrufen. „Ich werde niemals jemanden im Stich lassen, der auf mich vertraut.“

Jesus Christus

Die aufgehende Sonne strahlt auf die Jesus-Statue im Ashram
Die aufgehende Sonne strahlt auf die Jesus-Statue im Ashram

Sri Kaleshwar sagt, „Jesus ist der Mann unermesslicher Liebe; diese Liebe ist unglaublich. Wenn ihr in eurem Herzen eine Flamme entfacht, die Flamme der Liebe, und sie Tag für Tag, Tag für Tag nutzt, so wird diese Flamme größer, sie wird riesig. Sobald sie anfängt, riesengroß zu werden, könnt ihr über Jesus sehr leicht verfügen. Ihr könnt nicht mit eurer Willenskraft über Jesus gebieten, im Sinne von beherrschen, ihr könnt nichts dergleichen tun. Nur durch die Liebe müsst ihr ihn zu euch ziehen. Keine Mantren, keine Yantren, nichts wird vor ihm funktionieren. Ausschließlich mit eurem offenen Herzen und eurer Liebe müsst ihr ihn anziehen: ‚Bitte, bitte‘.

Liebt einander so wie ich euch liebe.
Jesus

Obwohl er am Sterben war, hatte Jesus unglaubliche Kräfte zur Verfügung. Ich kann sagen, er ist ein Gott. Aber er behauptete nie, ein Gott zu sein. Er konnte Wunder vollbringen, benutzte aber seine Kräfte nie für sich selbst. Er dachte stets an andere:“ Wie kann ich diesem Menschen helfen? Womit kann ich ihm helfen?“ Niemals kam ein Fluch über seine Lippen, selbst wenn ihn jemand anschrie, war seine Antwort schlicht – ein Lächeln. Er brachte ihnen einfach seine Liebe entgegen und akzeptierte, mit welcher Energie auch immer sie ihm begegneten.“

“Jesus kannte die Göttliche Macht. Derselbe Gott stellte ihn auf die Probe. Aber Jesus verfügte nicht über Gott. Jesus war nie ungehalten mit den Menschen. Er nutze seine Kraft niemals auf selbstsüchtige Weise. Sein Herz war einfach offen, lächelnd und akzeptierend. Deshalb wurde er zum höchsten und kraftvollsten Meister im Universum. Kein Meister hat sich je auf diese Weise geopfert und hingegeben wie Jesus es tat. Jesus kam nach Indien. In sehr jungen Jahren kam er nach Indien, um über Gott zu forschen. Er bereiste fast ganz Indien. Studieren heißt, dass er Gespräche mit sehr vielen verschiedenen indischen Heiligen führte. Schließlich erhielt er in Indien Kräfte.

Ramakrishna Paramahamsa (1836-1886)

Ein offizielles Portrait des großen Heiligen Ramakrishna Paramahamsa
Ein offizielles Portrait des großen Heiligen Ramakrishna Paramahamsa

Ramakrishna Paramahamsa ist einer der meist geliebten Heiligen Indiens. Seine Botschaft an die Welt betraf die grundlegende Einheit aller Religionen. Während seines Lebens durchlief Ramakrishna Paramahamsa persönlich die Praktiken der spirituellen Traditionen dieser Welt. Nachdem er die Früchte dieser Praktiken erfahren hatte, lautete seine abschließende Erklärung: „Alle Religionen führen zum gleichen Ziel.“

Alle Religionen führen zum gleichen Ziel.
Ramakrishna Paramahamsa

Sein Leben war bestimmt von seiner glühenden Hingabe an die Göttlichen Mutter, Mahakali. Sri Kaleshwar sagt, dass Ramakrishna sich jahrelang danach gesehnt hatte, die Göttliche Mutter zu sehen. Aber keine seiner spirituellen Praktiken führten ihn zu dieser Erfahrung. Aufgrund des unerfüllten Wunsches, die Mutter zu sehen, hatte er sich selbst an den Rand des Selbstmords getrieben. Schließlich gab ihm eine Heilige die Initiation in die Praktiken dieser Linie, durch die er sich seine tiefsten spirituellen Wünsche erfüllen konnte. Er hatte eine direkte Erfahrung mit der Mutter, woraufhin er sie täglich sehen konnte. Die Praktiken, die er benutzte, um die Göttliche Mutter zu sehen und sie zu verstehen, sind dieselben Techniken, die Sri Kaleshwar derzeit in Penukonda lehrt. Er sagt, dass ein wahrhaftiger spiritueller Weg auch direkte Erfahrungen des Göttlichen bringen muss. Ihr müsst sehen, was ihr mit euren zwei Augen nicht sehen könnt. Dies ist das Ziel der Praktiken, die durch die Göttliche Meisterlinie offenbart werden.

Ramana Maharshi (1879-1950)

Ramana Maharshi
Ramana Maharshi

Im Alter von sechzehn Jahren erlebte Ramana Maharshi ein tiefgründiges spirituelles Erwachen, nachdem er die Natur des Todes erfahren hatte. Daraufhin verließ er Heim und Familie, hingezogen zu dem heiligen Berg Arunachala in Südindien, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Sein einziger Besitz bestand aus einem Stück Tuch und einem Wanderstab.

Stille spricht unaufhörlich; sie ist ein beständiger Fluss von Sprache, der durch Sprechen unterbrochen wird. Gesprochene Worte blockieren diese stumme Sprache.
Ramana Maharshi

Nach und nach verbreitete sich die Kunde vom ‚Weisen vom Arunachala‘, und viele kamen, um in seiner Gegenwart zu sein. Er sprach nur selten. Aber gelegentlich antwortete er auf Fragen. Er sagte: „Seid ruhig und wisset, dass ich Gott bin“, und es war kein Vorschlag. „Stille ist essentiell, um Gott zu kennen und bewusst eins mit ihm zu werden – Alles, was ist, immer war und immer sein wird.

Sri Kaleshwar hat eine einzigartige Beziehung und Verbindung zu Ramana Maharshi und Ramakrishna Paramahamsa. Er sagt, sie drei seien Seelenbrüder und haben sich seit unzähligen Leben gegenseitig in ihrer Arbeit unterstützt.

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