Swami heilt meine Tochter von A.B.

Zwei Tage vor meiner Abreise zum Shivaratri Programm 2009 saß ich in einem Chaos von Koffern und Kosmetik und das Telefon klingelte. Es war meine Tochter, die zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt war. Sie erzählte mir, Tränen unterdrückend, dass ihr Körper nicht mehr auf die Medikamente reagierte und dass ihre Nieren begannen zu versagen. Mein Herz hörte auf zu schlagen. Ich wusste, dass die Todesursache für Menschen, die an Lupus leiden, oftmals Nierenversagen war und die westliche Behandlungsmethoden dafür extrem begrenzt sind. Sie hatte ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Mein Freund hatte seinen Bruder praktisch über Nacht auf diese Weise verloren.

Sie hatte bereits eine Reihe von Heilungen empfangen. Jede hatte einen tiefen Effekt auf ihre Symptome. So konnte ihr Haarausfall gestoppt werden, der für eine junge Frau zum Teil verheerend sein kann.

Mein erster Impuls war es, von New York nach Kalifornien zu fliegen um bei ihr zu sein. Aber ich weiß auch, dass unser Versprechen dem Göttlichen gegenüber immer getestet wird. Ich kämpfte um Klarheit und betete um eine Antwort. Es waren zwei quälende und schlaflose Nächte. Reichte es aus, dorthin zu gehen, Liebe zu geben, zu beten und Vertrauen zu haben? Kann Schicksal geändert werden? Ich spielte jedes Szenario in meinem Verstand durch auf der Suche nach dem besten Weg ihr zu helfen, während ich mich mit einem starken Gefühl von der Verpflichtung gegenüber Gott und der Mission quälte. Schliesslich kam die Antwort. Ich musste Swami persönlich sprechen, was in den heutigen Tagen fast unmöglich ist.

Ich reiste wie geplant nach Indien ab, mit der starken Absicht Swami um eine Fernheilung zu bitten, sobald ich dort war. Als ich im Ashram ankam, gab es die gewöhnliche Intensität, die ein Programm umgab. Meine Gruppe wurde beauftragt, sich um die Organisation und die Verteilung von 100 000 Lotusblüten zu kümmern, ein Schlüsselelement im gesamten Ashramprozess. Es war ein Job, den wir bereits an vier anderen Programmen durchgeführt hatten und den ich normalerweise genießen würde. Wie auch immer, ich fühlte starken Stress, besonders als Swami unserer Gruppe mitteilte, dass wir ihn unter keinen Umständen irgendwelche Fragen über irgendetwas anderes stellen dürften.

Nach einem Tsunami von Gefühlen und tiefer Verzweiflung beschloss ich, dass ich die Anfrage nach Programm Ende stellen würde. Die Schuld, meine Tochter allein gelassen zu haben, lastete schwer, sie drückte den alten Knopf der arbeitenden Mutter, die immer fühlte nicht genug für ihre Tochter zu Hause gewesen zu sein.

Als sich das Programm dem Ende neigte, saß ich bei Bhajans im Tempel. Am darauffolgenden Tag morgens um 05.30 Uhr würde ich abreisen und Swami war nirgendwo zu sehen. In der Annahme, dass sich keine Situation in seiner Präsenz ergeben würde, hatte ich im Büro einen Brief für ihn hinterlegt, mit der Bitte meiner Tochter Heilung zu senden.

Plötzlich klingelte mein Telefon. Ich lief aus dem Tempel heraus um abzunehmen. Es war meine Tochter in Tränen aufgelöst. Sie hatte über 17 kg Wasser in den letzten zwei Wochen, in denen ich nicht da war, eingelagert und beide Nieren waren zu 70% am Versagen. Es kostete mich Mühe und Not nicht zu weinen. Die Zeit war abgelaufen und ich hatte versagt. Zitternd lief ich in den Tempel zurück. Aus purer Verzweiflung heraus sagte ich: „Baba, BITTE HILF MIR!!!!“ Ein paar Sekunden später kam Swami die Treppe herunter und ging aus dem Tempel hinaus. Mein Herz klopfte und meine Knie wurden schwach.

Swami war allein, aber sprach am Telefon. Ich stand weiter zurück und wartete. Schon bald würden alle zurück auf die Zimmer gehen. Ich begann, panisch zu werden. Ich durfte nicht weinen und ich musste mich zusammenreißen um mit Swami zu sprechen.

Plötzlich lief Swami genau in unsere Richtung, also ging ich näher zu ihm und wartete. Und dann sagte er, wie ein erschöpfter Elternteil der weiß, dass du etwas brauchst und will dass du auf den Punkt kommst: „Was? “Voller Mühe, ein Wort heraus zu bringen, erzählte ich ihm kurz, gab ihm ein Bild von meiner Tochter und bat ihn, ihr eine Heilung zu geben. Er schaute sich das Photo nachdenklich eine ganze Weile an. Dann sagte er: „Okay, das liegt in den Händen vom Big Boss.“ Als ich aus Swamis Reichweite entfernt war, begann ich unkontrolliert zu weinen.

Die Wassereinlagerungen meiner Tochter stoppten am nächsten Tag! Ein paar Wochen später hatte sie die 17 kg Wassereinlagerungen wieder verloren und ihre Nieren stabilisierten sich. Monate später klingelte das Telefon: „Rate mal Mama? Mein Bluttest ist zurückgekommen: Alles normal!!!“

Ich bin auf ewig dankbar, danke Swami und dem Big Boss Jesus.

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